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Bette Davis: Leben, Filme, Beziehungen und Vermächtnis

Leon Julian Hoffmann Weber • 2026-07-02 • Gepruft von Hannah Fischer

Manche Filmlegenden vergisst man nie – Bette Davis gehört dazu. Ihre unverwechselbare Stimme, ihr intensiver Blick und ihre kompromisslose Art machten sie zu einer der prägendsten Schauspielerinnen Hollywoods. In diesem Artikel werfen wir einen Blick hinter die glamouröse Fassade: auf ihre Karriere-Meilensteine, ihre berühmte Rivalität mit Joan Crawford, die schwierige Beziehung zu ihrer Tochter und das Vermächtnis, das bis heute nachwirkt.

Geburtsjahr: 5. April 1908 ·
Todesjahr: 6. Oktober 1989 ·
Filme: über 100 ·
Oscars: 2 ·
Ehen: 4 ·
Kinder: 1 Tochter (B.D. Hyman)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Geboren am 5. April 1908 in Lowell, Massachusetts (Britannica)
  • Gestorben am 6. Oktober 1989 an Brustkrebs (Britannica)
  • Zwei Oscars: 1936 („Dangerous“) und 1939 („Jezebel“) (Rotten Tomatoes)
2Was unklar ist
  • Ob Gary Merrill wirklich ihre „große Liebe“ war (Quellen widersprüchlich)
  • Genaue Formulierung ihres Zitats über Marilyn Monroe
  • Details der Entfremdung vor dem Buch der Tochter
3Zeitleisten-Signal
  • 1962: Comeback mit „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ (Apple TV)
  • 1985: Tochter B.D. Hyman veröffentlicht Enthüllungsbuch (Apple TV)
4Wie es weitergeht
  • Ihr Vermächtnis lebt in Filmrestaurierungen und Biografien weiter
  • Die Fehde mit Crawford bleibt Stoff für Serien und Dokus
Die wichtigsten Lebensdaten auf einen Blick
Merkmal Wert
Vollständiger Name Ruth Elizabeth Davis
Geburtsdatum
Geburtsort Lowell, Massachusetts, USA
Sterbedatum
Sterbeort Neuilly-sur-Seine, Frankreich
Beruf Schauspielerin
Aktive Jahre 1929–1989
Oscar-Nominierungen 10

Was war das Besondere an Bette Davis?

Unverwechselbarer Stil und Stimme

  • Bette Davis war bekannt für ihre tiefe, unverwechselbare Stimme und ihren intensiven Schauspielstil (Britannica, renommierte Enzyklopädie).
  • Mit großen, ausdrucksstarken Augen und einer scharfen Mimik zog sie das Publikum in den Bann.
Der Kern

Bette Davis‘ Stil war so prägend, dass „Bette-Davis-Augen“ zum geflügelten Wort wurden – ein Markenzeichen, das bis heute in der Popkultur zitiert wird.

Pionierin für starke Frauenrollen

  • Sie war eine der ersten Schauspielerinnen, die komplexe, oft unsympathische Frauenfiguren verkörperte (Britannica).
  • Ihr Durchbruch gelang mit „Of Human Bondage“ (1934), das ihr die erste Oscar-Nominierung einbrachte (Rotten Tomatoes, Filmkritik-Plattform).

Die Implikation: Mit jeder Rolle sprengte Davis die damaligen Konventionen und ebnete den Weg für Generationen von Schauspielerinnen, die nicht nur dekorativ sein wollten.

Zwei Oscars und viele Nominierungen

  • Für „Dangerous“ (1935) gewann sie ihren ersten Oscar (Rotten Tomatoes).
  • „Jezebel“ (1938) brachte ihr die zweite Trophäe und festigte ihren Status als Spitzenstar (Rotten Tomatoes).
  • Insgesamt erhielt sie zehn Oscar-Nominierungen – ein Rekord für eine Schauspielerin ihrer Zeit.

Was das bedeutet: Ihre Karriere war kein kurzer Höhenflug, sondern eine jahrzehntelange Konstante auf höchstem Niveau.

Wer war die große Liebe von Bette Davis?

Vier Ehen und ihre Bedeutung

Bette Davis war viermal verheiratet: mit Harmon O. Nelson (1932–1938), Arthur Farnsworth (1940–1943), William Grant Sherry (1945–1950) und Gary Merrill (1950–1960) (Biography.com, etabliertes Biografie-Portal).

Gary Merrill: Die große Liebe?

  • Bette Davis selbst bezeichnete Gary Merrill als die Liebe ihres Lebens.
  • Die Beziehung war intensiv, aber von Streit und Eifersucht geprägt (Biography.com).
Der Widerspruch

Während Davis Merrill als große Liebe nannte, deuten Berichte darauf hin, dass keine ihrer Ehen wirklich harmonisch war – die Leinwand-Diva suchte offenbar das Drama auch im Privaten.

Was geschah zwischen Bette Davis und ihrer Tochter?

B.D. Hymans Buch „My Mother‘s Keeper“

  • Ihre Tochter Barbara „B.D.“ Hyman veröffentlichte 1985 ein Enthüllungsbuch über ihre Mutter (Biography.com).
  • Das Buch zeichnete ein schonungsloses Bild von Davis als liebloser, egozentrischer Mutter.

Der Sorgerechtsstreit und die Entfremdung

  • Davis enterbte ihre Tochter nach der Veröffentlichung.
  • B.D. Hyman konvertierte zum Christentum und lehnte das Leben ihrer Mutter öffentlich ab.

Die Tragik: Eine der größten Hollywood-Legenden starb ohne Versöhnung mit ihrer einzigen Tochter – ein Schatten, der bis heute über ihrem Privatleben liegt.

Was sagte Bette Davis über Marilyn Monroe?

Das berühmte Zitat

  • Bette Davis äußerte sich mehrfach abfällig über Marilyn Monroe.
  • Ein überliefertes Zitat lautet sinngemäß: „Marilyn Monroe war eine großartige Komikerin, aber sie konnte nicht wirklich schauspielern.“

Der Haken: Die genaue Formulierung variiert je nach Quelle – Forscher streiten bis heute über die Authentizität einzelner Versionen.

„Marilyn Monroe war eine großartige Komikerin, aber sie konnte nicht wirklich schauspielern.“

Bette Davis in einem Interview in den 1960er Jahren

Wie war Bette Davis‘ Beziehung zu Joan Crawford?

Die legendäre Rivalität

Der gemeinsame Film: „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ (1962)

  • Der Film brachte beiden Schauspielerinnen ein.

„Man soll nichts Schlechtes über die Toten sagen. Joan ist tot. Gut.“

Bette Davis über den Tod von Joan Crawford, 1977

Das Vermächtnis von Bette Davis: Hollywoods unvergessliche Diva hinterließ über 100 Filme, zwei Oscars und eine unvergleichliche Rivalität mit Joan Crawford. Ihr Privatleben, geprägt von vier Ehen und dem Zerwürfnis mit ihrer Tochter, bleibt ebenso legendär wie ihre Leinwandrollen.

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Ein ausführlicherer Blick auf Bette Davis Leben und Karriere zeigt, wie sehr ihr unverwechselbarer Stil das klassische Hollywood prägte.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Oscars hat Bette Davis gewonnen?

Bette Davis gewann zwei Oscars: 1936 für „Dangerous“ und 1939 für „Jezebel“. Sie erhielt insgesamt zehn Oscar-Nominierungen.

Was ist Bette Davis‘ bekanntester Film?

Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „All About Eve“ (1950) und „Was geschah wirklich mit Baby Jane?“ (1962) gemeinsam mit Joan Crawford.

Wann wurde Bette Davis geboren?

Bette Davis wurde am 5. April 1908 in Lowell, Massachusetts, USA, geboren.

Wo ist Bette Davis gestorben?

Sie starb am 6. Oktober 1989 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich, an den Folgen von Brustkrebs.

Hatte Bette Davis Kinder?

Ja, sie hatte eine Tochter namens B.D. Hyman, die 1985 ein kritisches Enthüllungsbuch über ihre Mutter veröffentlichte.



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