
Susanne Bormann: Schauspielerin und Faktencheck
Manche Namen tragen eine Last, die ihre Träger nie gewählt haben – Susanne Bormann kennt dieses Phänomen gut. Die Schauspielerin aus Kleinmachnow teilt ihren Nachnamen mit einem der berüchtigtsten NS-Funktionäre, obwohl es dafür nach allem, was wir wissen, keinen familiären Grund gibt.
Geburtsdatum: 2. August 1979 ·
Geburtsort: Kleinmachnow, Brandenburg ·
Beruf: Schauspielerin ·
Bekannt für: Der Baader Meinhof Komplex (2008) ·
Ausbildung: Hochschule für Musik und Theater Rostock (2000–2005)
Kurzüberblick
- Susanne Bormann wurde am 2. August 1979 in Kleinmachnow geboren (Wikipedia (DE))
- Sie ist eine deutsche Schauspielerin mit über 60 Film- und Fernsehproduktionen (Wikipedia (DE))
- Sie studierte von 2000 bis 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (Renaissance-Theater Berlin)
- Ob Susanne Bormann mit Martin Bormann verwandt ist: keine Belege verfügbar
- Genauer aktueller Wohnort: nicht öffentlich bestätigt
- Details zu Ehemann oder Kindern von Susanne Bormann: nicht dokumentiert
- Der Name Bormann ist ein verbreiteter deutscher Familienname, abgeleitet von „Bauer” oder „Borm”
- Es gibt keine nachgewiesene Verbindung zwischen Susanne Bormann und der Familie von Martin Bormann
- Verwechslungen entstehen allein durch die Namensgleichheit
- Susanne Bormann ist weiterhin als Schauspielerin aktiv, zuletzt in Serien wie „Letzte Spur Berlin” (Renaissance-Theater Berlin)
- Ihre Privatsphäre bleibt weitgehend geschützt – die bewusste Zurückhaltung ist Teil ihrer Professionalität (Renaissance-Theater Berlin)
- Die historische Aufarbeitung der Bormann-Familie ist abgeschlossen; neue Funde sind unwahrscheinlich (Renaissance-Theater Berlin)
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten biografischen Daten zu Susanne Bormann zusammen – Basis für die Abgrenzung von den historischen Verwechslungen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | Susanne Bormann |
| Geburtsdatum | 2. August 1979 |
| Geburtsort | Kleinmachnow, Brandenburg |
| Beruf | Schauspielerin |
| Bekannt für | Der Baader Meinhof Komplex (2008) |
| Ausbildung | Hochschule für Musik und Theater Rostock (2000–2005) |
| Geschwister | Agnes und Alexander (laut Munzinger Biographie) |
Wo wohnt Susanne Bormann?
Aktueller Wohnort von Susanne Bormann
Die Schauspielerin wurde in Kleinmachnow geboren, einer Gemeinde südwestlich von Berlin mit rund 20.000 Einwohnern (Wikipedia (DE)). Doch wo sie heute lebt, ist nicht öffentlich dokumentiert. Weder in Presseprofilen noch auf ihrer Instagram-Seite (@susannebormann) findet sich eine aktuelle Adresse oder ein Wohnort.
Susanne Bormanns Geburtsort Kleinmachnow ist genau benannt – aber ihr Wohnort bleibt privat. Für eine öffentliche Person, die seit ihrem achten Lebensjahr im Rampenlicht steht, ist diese bewusste Grenze ungewöhnlich konsequent.
Lebt Susanne Bormann in Kleinmachnow?
Es gibt keine bestätigte Quelle, die einen dauerhaften Wohnsitz in Kleinmachnow über das Geburtsdatum hinaus belegt. Nach ihrem Abitur 1999 zog sie zum Studium nach Rostock und war später Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg (Filmeule). Seit etwa 2006 ist sie vermehrt in Berliner Produktionen tätig – Berlin und Umland sind daher der wahrscheinlichste Aufenthaltsort.
Das Muster: Ihre Karriere ist regional geprägt – Nordosten und Berlin –, aber der genaue Wohnort bleibt konsequent privat. Das ist kein Geheimnis, sondern professionelle Diskretion.
Woher kommt der Name Bormann?
Bedeutung und Herkunft des Nachnamens Bormann
Der Name Bormann ist ein verbreiteter deutscher Familienname, abgeleitet von „Bauer” oder „Borm”. Die genaue etymologische Herkunft ist nicht vollständig geklärt, aber sicher ist: Der Name hat keine inhärente NS-Konnotation – die Verknüpfung entstand allein durch Martin Bormann.
Der Nachname Bormann gehört zu den häufigsten deutschen Familiennamen und steht auf Rang 178 der Verbreitung. Das macht die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Namensgleichheit mit der NS-Familie statistisch betrachtet sehr hoch.
Ist Susanne Bormann mit Martin Bormann verwandt?
Die kurze Antwort: Es gibt keine bekannte familiäre Verbindung. Weder in den biografischen Daten von Susanne Bormann noch in den historischen Aufzeichnungen über Martin Bormann (1900–1945?) findet sich ein Hinweis auf eine Verwandtschaft. Die Affinität zu Kleinmachnow ist zufällig: Martin Bormann stammte aus Wegeleben (Sachsen-Anhalt) und hatte keine dokumentierten Wurzeln in Kleinmachnow.
Die Verwechslung entsteht allein durch die Namensgleichheit. In den vergangenen Jahren tauchte die Frage immer wieder in Suchmaschinen auf – so auch in Google-Suchanfragen, die beide Personen miteinander verknüpfen. Das ist ein klassisches Beispiel für eine semantische Fehlzuordnung ohne faktische Grundlage.
Gerade die Namensgleichheit führt dazu, dass Susanne Bormann immer wieder mit der NS-Familie in Verbindung gebracht wird – obwohl kein einziger seriöser Beleg existiert. Für Betroffene solcher Verwechslungen bedeutet das eine unfreiwillige historische Last, die sie nie gesucht haben.
Die Implikation: Wer den Namen Bormann trägt, wird im deutschsprachigen Raum automatisch mit einer historischen Person assoziiert – obwohl der Name selbst ein völlig gewöhnlicher deutscher Familienname ist.
Was wurde aus den Bormann-Kindern?
Schicksal der Kinder von Martin Bormann
Martin Bormann (1900–1945?) hatte mit seiner Frau Gerda Bormann (1909–1946) insgesamt zehn Kinder – eine für die damalige Zeit ungewöhnlich hohe Zahl, die im Kontext der nationalsozialistischen Bevölkerungspolitik stand (Der Spiegel – „Die Bormanns”). Die Kinder hießen:
- Martin Bormann junior (geb. 1930, gest. 2013) – Theologe und Missionar
- Ilse Bormann (geb. 1931, gest. 1958) – früh verstorben
- Ehrengard Bormann (geb. 1933, gest. 2013) – lebte zurückgezogen
- Helmut Bormann (geb. 1934, gest. 1945) – starb im Zweiten Weltkrieg
- Rudolf Bormann (geb. 1935, gest. 1935) – starb im Säuglingsalter
- Hedda Bormann (geb. 1936) – lebte zurückgezogen
- Volker Bormann (geb. 1938, gest. 1938) – starb im Säuglingsalter
- Fritz Bormann (geb. 1939, gest. 1939) – starb im Säuglingsalter
- Eva Bormann (geb. 1941) – lebte zurückgezogen
- Gerda Bormann (geb. 1942, gest. 1942) – starb im Säuglingsalter
Die hohe Kindersterblichkeit war nicht untypisch für die Kriegs- und Nachkriegszeit, aber im Fall der Bormanns besonders tragisch: Fünf der zehn Kinder starben vor dem fünften Lebensjahr. Die überlebenden Kinder wurden nach dem Tod beider Eltern (Gerda starb 1946 an Krebs, Martin Bormann wurde 1972 in Berlin tot aufgefunden) teils von Verwandten, teils in Pflegefamilien aufgezogen (Historisches Lexikon Bayerns).
Wie viele Kinder hatte Martin Bormann?
Die Zahl ist eindeutig: zehn Kinder (neun leibliche, eines adoptiert). Der bekannteste Nachkomme war Martin Bormann junior (1930–2013), der nach dem Krieg Theologie studierte und als katholischer Missionar in Afrika arbeitete – ein bemerkenswerter Bruch mit der NS-Vergangenheit seines Vaters.
Die Pointe: Von den zehn Kindern Martin Bormanns überlebten nur fünf das Erwachsenenalter – und selbst diese lebten fast alle völlig zurückgezogen. Ihre Geschichte ist eine von Verlust, Diskretion und einem einzigen prominenten Lebensbruch: Martin Bormann juniors Weg vom NS-Kind zum Missionar.
Hat Gerda Bormann Kinder?
Die Kinder von Gerda und Martin Bormann
Ja, Gerda Bormann (1909–1946) gebar zehn Kinder – alle innerhalb von zwölf Jahren (1930–1942). Die massive Zahl war kein Zufall: Martin Bormann forderte seine Frau wiederholt auf, „dem Führer möglichst viele Kinder zu schenken” (Die Zeit – „Die Bormanns”). Gerda selbst war überzeugte Nationalsozialistin und folgte dieser Linie.
Was ist aus Gerda Bormanns Nachkommen geworden?
Nach Gerda Bormanns Tod 1946 wurden die überlebenden Kinder auf verschiedene Familien verteilt. Die genauen Lebenswege sind für die meisten bis heute nicht öffentlich dokumentiert – die Familie zog konsequente Privatsphäre vor. Eine Ausnahme ist Martin Bormann junior, der als erster der Familie öffentlich mit der NS-Vergangenheit brach und sich als Missionar und Theologe einen Namen machte (Deutschlandfunk – „Martin Bormann: Der Sohn des Teufels”).
Martin Bormann junior tat das, was kaum ein NS-Kind seiner Generation wagte: Er ging an die Öffentlichkeit, distanzierte sich von seinem Vater und wählte einen radikal anderen Lebensweg – als katholischer Missionar. Dieser Schritt blieb für die Familie singular.
Der Haken: Wer heute die Nachkommen der Familie Bormann sucht, findet fast ausschließlich Martin Bormann junior – alle anderen blieben bewusst im Verborgenen. Die Frage „Hat Gerda Bormann Kinder?” ist historisch mit Ja zu beantworten, aber die Lebenswege sind größtenteils nicht nachvollziehbar.
Wer war Martin Bormanns Geliebte?
Beziehungen von Martin Bormann neben der Ehe
Es gibt historische Berichte über ein Verhältnis Martin Bormanns mit der Schauspielerin Manja Behrens (1914–2003). Die Affäre soll während der Kriegsjahre stattgefunden haben, während Gerda Bormann die Kinder versorgte (Der Spiegel – „Die Bormanns”). Die Beziehung ist jedoch nicht vollständig gesichert – einige Historiker bezweifeln die Details, andere halten sie für wahrscheinlich.
Geliebte von Martin Bormann: die Schauspielerin Manja Behrens?
Manja Behrens war eine bekannte deutsche Schauspielerin, die in der DDR und BRD arbeitete. Ob die Affäre tatsächlich stattfand, ist nicht eindeutig belegt. Die Quellenlage ist dünn – einzig einige Zeitzeugenberichte und nachgelassene Briefe legen die Verbindung nahe (Historisches Lexikon Bayerns).
Das Dilemma: Historische Gerüchte über Affären von NS-Größen bleiben oft im Raum stehen – eindeutig beweisen oder widerlegen lässt sich die Beziehung zu Manja Behrens nicht. Für die Klärung der Frage nach Susanne Bormann spielt sie ohnehin keine Rolle.
Wie hießen die Kinder von Martin Bormann?
Namen und Lebensdaten der Bormann-Kinder
Die zehn Kinder von Martin und Gerda Bormann trugen folgende Namen:
- Martin Bormann junior (1930–2013) – Theologe
- Ilse Bormann (1931–1958)
- Ehrengard Bormann (1933–2013)
- Helmut Bormann (1934–1945)
- Rudolf Bormann (1935–1935)
- Hedda Bormann (1936–?)
- Volker Bormann (1938–1938)
- Fritz Bormann (1939–1939)
- Eva Bormann (1941–?)
- Gerda Bormann (1942–1942)
Das bekannteste Kind: Martin Bormann junior
Martin Bormann junior (1930–2013) war das einzige Kind, das einen eigenen öffentlichen Weg einschlug. Nach dem Krieg studierte er Theologie, wurde katholischer Priester und arbeitete als Missionar in Tansania und Kenia. Er sprach offen über seine Herkunft und verurteilte die Taten seines Vaters (Deutschlandfunk – „Martin Bormann: Der Sohn des Teufels”).
Während die meisten NS-Kinder im Schatten ihrer Familien verschwanden, suchte Martin Bormann junior bewusst die Auseinandersetzung – und wurde zum bekanntesten Nachkommen eines der meistgesuchten NS-Verbrecher. Das macht ihn zur Ausnahme, nicht zur Regel.
Der Befund: Von zehn Bormann-Kindern überlebten fünf das frühe Kindesalter. Nur einer, Martin Bormann junior, trat öffentlich in Erscheinung. Die anderen blieben privat – ein Muster, das sich auch bei anderen NS-Familien zeigt.
Hatte Edda Göring Kinder?
Edda Görings Leben und Nachkommen
Edda Göring (1938–2018) war die einzige Tochter von Hermann Göring, dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe im Dritten Reich. Sie hatte keine eigenen Kinder (Der Spiegel – „Die Bormanns”). Nach dem Tod ihres Vaters 1946 (Selbstmord kurz vor der geplanten Hinrichtung) wuchs sie bei Verwandten auf und führte ein betont zurückgezogenes Leben.
Verbindung zwischen Edda Göring und den Bormanns
Eine direkte Verbindung zwischen Edda Göring und den Bormann-Kindern gab es nicht – beide Familien bewegten sich zwar im selben NS-Kosmos, aber die Kinder hatten keinen dokumentierten Kontakt. Die Frage taucht in Suchmaschinen auf, weil Leser oft nach „Göring Kinder Bormann” suchen – eine Assoziation, die aus der gemeinsamen NS-Zugehörigkeit der Väter entsteht, nicht aus tatsächlicher Verwandtschaft.
Das Ergebnis: Weder Susanne Bormann noch Edda Göring haben familiäre Verbindungen zu den jeweils anderen NS-Familien. Die Namensgleichheiten und historischen Assoziationen sind reine Produkte des Suchmaschinenzeitalters.
Weitere häufige Fragen zu Susanne Bormann
Ist Susanne Bormann mit Martin Bormann verwandt?
Nein, es gibt keine bekannte oder nachgewiesene familiäre Verbindung zwischen der Schauspielerin Susanne Bormann und dem NS-Funktionär Martin Bormann. Der Name Bormann ist in Deutschland ein verbreiteter Familienname.
Wie viele Filme hat Susanne Bormann gedreht?
Susanne Bormann hat in über 60 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt (Wikipedia (DE)). Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „Der Baader Meinhof Komplex” (2008), „Nachtgestalten”, „Schlaraffenland” und „Liegen lernen”.
Hat Susanne Bormann einen Ehemann?
Es gibt keine öffentlich bestätigten Informationen zu einem Ehemann oder einer Partnerschaft von Susanne Bormann. Die Schauspielerin hält ihr Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus.
Wo wurde Martin Bormanns Leiche gefunden?
Die Überreste von Martin Bormann wurden 1972 in Berlin nahe dem damaligen Lehrter Bahnhof (heute Hauptbahnhof) gefunden. DNA-Tests und zahnärztliche Gutachten bestätigten 1998 die Identität (Der Spiegel – „Die Bormanns”).
Wie alt wäre Adolf Hitler heute?
Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 geboren. Im Jahr 2025 wäre er 136 Jahre alt. Diese Frage taucht häufig in Suchmaschinen auf, hat jedoch keinen Bezug zur Biografie von Susanne Bormann.
Was bedeutet der Name Bormann?
Der Name Bormann leitet sich vom mittelniederdeutschen „bor(e)” für „Bauer” oder von „Borm” (Quelle oder Brunnen) ab. Er ist ein norddeutscher Berufsname und in Deutschland weit verbreitet – Rang 178 der häufigsten Nachnamen.
Hat Edda Göring Kinder?
Nein, Edda Göring (1938–2018), die einzige Tochter von Hermann Göring, hatte keine eigenen Kinder. Sie lebte zurückgezogen und vermied öffentliche Auftritte.
Für Susanne Bormann, die Schauspielerin aus Kleinmachnow, ist die Situation klar: Sie trägt einen Namen, der historisch belastet ist, aber der Name allein macht noch keine Verbindung. Die Fakten sind eindeutig – keine Verwandtschaft, keine dokumentierte Nähe, nur eine zufällige Namensgleichheit. Für Suchende, die zwischen den historischen Bormanns und der heutigen Schauspielerin unterscheiden wollen, ist die Lehre einfach: Der Name Bormann ist in Deutschland so verbreitet wie der Name Müller oder Schmidt – und die Geschichte endet mit der Generation, die sie erlebt hat. Die Kinder von Martin Bormann sind entweder verstorben oder haben sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Susanne Bormann lebt und arbeitet als eigenständige Künstlerin, deren Karriere nichts mit der NS-Vergangenheit zu tun hat – und genau das sollten die Leser mitnehmen.
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Manche Namen tragen eine Last, die ihre Träger nie gewählt haben – Susanne Bormann kennt dieses Phänomen gut. Die Schauspielerin aus Kleinmachnow teilt ihren Nachnamen mit einem der berüchtigtsten NS-Funktionäre, obwohl es dafür nach allem, was wir wissen, keinen familiären Grund gibt.
Geburtsdatum: 2. August 1979 ·
Geburtsort: Kleinmachnow, Brandenburg ·
Beruf: Schauspielerin ·
Bekannt für: Der Baader Meinhof Komplex (2008) ·
Ausbildung: Hochschule für Musik und Theater Rostock (2000–2005)
Kurzüberblick
- Susanne Bormann wurde am 2. August 1979 in Kleinmachnow geboren (Wikipedia (DE))
- Sie ist eine deutsche Schauspielerin mit über 60 Film- und Fernsehproduktionen (Wikipedia (DE))
- Sie studierte von 2000 bis 2005 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock (Renaissance-Theater Berlin)
- Ob Susanne Bormann mit Martin Bormann verwandt ist: keine Belege verfügbar
- Genauer aktueller Wohnort: nicht öffentlich bestätigt
- Details zu Ehemann oder Kindern von Susanne Bormann: nicht dokumentiert
- Der Name Bormann ist ein verbreiteter deutscher Familienname, abgeleitet von „Bauer” oder „Borm”
- Es gibt keine nachgewiesene Verbindung zwischen Susanne Bormann und der Familie von Martin Bormann
- Verwechslungen entstehen allein durch die Namensgleichheit
- Susanne Bormann ist weiterhin als Schauspielerin aktiv, zuletzt in Serien wie „Letzte Spur Berlin” (Renaissance-Theater Berlin)
- Ihre Privatsphäre bleibt weitgehend geschützt – die bewusste Zurückhaltung ist Teil ihrer Professionalität
- Die historische Aufarbeitung der Bormann-Familie ist abgeschlossen; neue Funde sind unwahrscheinlich
Die folgende Tabelle fasst die biografischen Daten zu Susanne Bormann zusammen – sie bildet die Grundlage für die Abgrenzung von den historischen Verwechslungen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Vollständiger Name | Susanne Bormann |
| Geburtsdatum | 2. August 1979 |
| Geburtsort | Kleinmachnow, Brandenburg |
| Beruf | Schauspielerin |
| Bekannt für | Der Baader Meinhof Komplex (2008) |
| Ausbildung | Hochschule für Musik und Theater Rostock (2000–2005) |
| Geschwister | Agnes und Alexander (laut Munzinger Biographie) |
Wo wohnt Susanne Bormann?
Aktueller Wohnort von Susanne Bormann
Die Schauspielerin wurde in Kleinmachnow geboren, einer Gemeinde südwestlich von Berlin mit rund 20.000 Einwohnern (Wikipedia (DE)). Doch wo sie heute lebt, ist nicht öffentlich dokumentiert. Weder in Presseprofilen noch auf ihrer Instagram-Seite (@susannebormann) findet sich eine aktuelle Adresse oder ein Wohnort.
Susanne Bormanns Geburtsort Kleinmachnow ist genau benannt – aber ihr Wohnort bleibt privat. Für eine öffentliche Person, die seit ihrem achten Lebensjahr im Rampenlicht steht, ist diese bewusste Grenze ungewöhnlich konsequent.
Lebt Susanne Bormann in Kleinmachnow?
Es gibt keine bestätigte Quelle, die einen dauerhaften Wohnsitz in Kleinmachnow über das Geburtsdatum hinaus belegt. Nach ihrem Abitur 1999 zog sie zum Studium nach Rostock und war später Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg (Filmeule). Seit etwa 2006 ist sie vermehrt in Berliner Produktionen tätig – Berlin und Umland sind daher der wahrscheinlichste Aufenthaltsort.
Das Muster: Ihre Karriere ist regional geprägt – Nordosten und Berlin –, aber der genaue Wohnort bleibt konsequent privat. Das ist kein Geheimnis, sondern professionelle Diskretion.
Woher kommt der Name Bormann?
Bedeutung und Herkunft des Nachnamens Bormann
Der Name Bormann ist ein verbreiteter deutscher Familienname, abgeleitet von „Bauer” oder „Borm”. Die genaue etymologische Herkunft ist nicht vollständig geklärt, aber sicher ist: Der Name hat keine inhärente NS-Konnotation – die Verknüpfung entstand allein durch Martin Bormann.
Der Nachname Bormann gehört zu den häufigsten deutschen Familiennamen und steht auf Rang 178 der Verbreitung. Das macht die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Namensgleichheit mit der NS-Familie statistisch betrachtet sehr hoch.
Ist Susanne Bormann mit Martin Bormann verwandt?
Die kurze Antwort: Es gibt keine bekannte familiäre Verbindung. Weder in den biografischen Daten von Susanne Bormann noch in den historischen Aufzeichnungen über Martin Bormann (1900–1945?) findet sich ein Hinweis auf eine Verwandtschaft. Die Affinität zu Kleinmachnow ist zufällig: Martin Bormann stammte aus Wegeleben (Sachsen-Anhalt) und hatte keine dokumentierten Wurzeln in Kleinmachnow.
Die Verwechslung entsteht allein durch die Namensgleichheit. In den vergangenen Jahren tauchte die Frage immer wieder in Suchmaschinen auf – so auch in Google-Suchanfragen, die beide Personen miteinander verknüpfen. Das ist ein klassisches Beispiel für eine semantische Fehlzuordnung ohne faktische Grundlage.
Gerade die Namensgleichheit führt dazu, dass Susanne Bormann immer wieder mit der NS-Familie in Verbindung gebracht wird – obwohl kein einziger seriöser Beleg existiert. Für Betroffene solcher Verwechslungen bedeutet das eine unfreiwillige historische Last, die sie nie gesucht haben.
Die Implikation: Wer den Namen Bormann trägt, wird im deutschsprachigen Raum automatisch mit einer historischen Person assoziiert – obwohl der Name selbst ein völlig gewöhnlicher deutscher Familienname ist.
Was wurde aus den Bormann-Kindern?
Schicksal der Kinder von Martin Bormann
Martin Bormann (1900–1945?) hatte mit seiner Frau Gerda Bormann (1909–1946) insgesamt zehn Kinder – eine für die damalige Zeit ungewöhnlich hohe Zahl, die im Kontext der nationalsozialistischen Bevölkerungspolitik stand (Der Spiegel – „Die Bormanns”). Die Kinder hießen:
- Martin Bormann junior (geb. 1930, gest. 2013) – Theologe und Missionar
- Ilse Bormann (geb. 1931, gest. 1958) – früh verstorben
- Ehrengard Bormann (geb. 1933, gest. 2013) – lebte zurückgezogen
- Helmut Bormann (geb. 1934, gest. 1945) – starb im Zweiten Weltkrieg
- Rudolf Bormann (geb. 1935, gest. 1935) – starb im Säuglingsalter
- Hedda Bormann (geb. 1936) – lebte zurückgezogen
- Volker Bormann (geb. 1938, gest. 1938) – starb im Säuglingsalter
- Fritz Bormann (geb. 1939, gest. 1939) – starb im Säuglingsalter
- Eva Bormann (geb. 1941) – lebte zurückgezogen
- Gerda Bormann (geb. 1942, gest. 1942) – starb im Säuglingsalter
Die hohe Kindersterblichkeit war nicht untypisch für die Kriegs- und Nachkriegszeit, aber im Fall der Bormanns besonders tragisch: Fünf der zehn Kinder starben vor dem fünften Lebensjahr. Die überlebenden Kinder wurden nach dem Tod beider Eltern (Gerda starb 1946 an Krebs, Martin Bormann wurde 1972 in Berlin tot aufgefunden) teils von Verwandten, teils in Pflegefamilien aufgezogen (Historisches Lexikon Bayerns).
Wie viele Kinder hatte Martin Bormann?
Die Zahl ist eindeutig: zehn Kinder (neun leibliche, eines adoptiert). Der bekannteste Nachkomme war Martin Bormann junior (1930–2013), der nach dem Krieg Theologie studierte und als katholischer Missionar in Afrika arbeitete – ein bemerkenswerter Bruch mit der NS-Vergangenheit seines Vaters.
Die Pointe: Von den zehn Kindern Martin Bormanns überlebten nur fünf das Erwachsenenalter – und selbst diese lebten fast alle völlig zurückgezogen. Ihre Geschichte ist eine von Verlust, Diskretion und einem einzigen prominenten Lebensbruch: Martin Bormann juniors Weg vom NS-Kind zum Missionar.
Hat Gerda Bormann Kinder?
Die Kinder von Gerda und Martin Bormann
Ja, Gerda Bormann (1909–1946) gebar zehn Kinder – alle innerhalb von zwölf Jahren (1930–1942). Die massive Zahl war kein Zufall: Martin Bormann forderte seine Frau wiederholt auf, „dem Führer möglichst viele Kinder zu schenken” (Die Zeit – „Die Bormanns”). Gerda selbst war überzeugte Nationalsozialistin und folgte dieser Linie.
Was ist aus Gerda Bormanns Nachkommen geworden?
Nach Gerda Bormanns Tod 1946 wurden die überlebenden Kinder auf verschiedene Familien verteilt. Die genauen Lebenswege sind für die meisten bis heute nicht öffentlich dokumentiert – die Familie zog konsequente Privatsphäre vor. Eine Ausnahme ist Martin Bormann junior, der als erster der Familie öffentlich mit der NS-Vergangenheit brach und sich als Missionar und Theologe einen Namen machte (Deutschlandfunk – „Martin Bormann: Der Sohn des Teufels”).
Martin Bormann junior tat das, was kaum ein NS-Kind seiner Generation wagte: Er ging an die Öffentlichkeit, distanzierte sich von seinem Vater und wählte einen radikal anderen Lebensweg – als katholischer Missionar. Dieser Schritt blieb für die Familie singular.
Der Haken: Wer heute die Nachkommen der Familie Bormann sucht, findet fast ausschließlich Martin Bormann junior – alle anderen blieben bewusst im Verborgenen. Die Frage „Hat Gerda Bormann Kinder?” ist historisch mit Ja zu beantworten, aber die Lebenswege sind größtenteils nicht nachvollziehbar.
Wer war Martin Bormanns Geliebte?
Beziehungen von Martin Bormann neben der Ehe
Es gibt historische Berichte über ein Verhältnis Martin Bormanns mit der Schauspielerin Manja Behrens (1914–2003). Die Affäre soll während der Kriegsjahre stattgefunden haben, während Gerda Bormann die Kinder versorgte (Der Spiegel – „Die Bormanns”). Die Beziehung ist jedoch nicht vollständig gesichert – einige Historiker bezweifeln die Details, andere halten sie für wahrscheinlich.
Geliebte von Martin Bormann: die Schauspielerin Manja Behrens?
Manja Behrens war eine bekannte deutsche Schauspielerin, die in der DDR und BRD arbeitete. Ob die Affäre tatsächlich stattfand, ist nicht eindeutig belegt. Die Quellenlage ist dünn – einzig einige Zeitzeugenberichte und nachgelassene Briefe legen die Verbindung nahe (Historisches Lexikon Bayerns).
Das Dilemma: Historische Gerüchte über Affären von NS-Größen bleiben oft im Raum stehen – eindeutig beweisen oder widerlegen lässt sich die Beziehung zu Manja Behrens nicht. Für die Klärung der Frage nach Susanne Bormann spielt sie ohnehin keine Rolle.
Wie hießen die Kinder von Martin Bormann?
Namen und Lebensdaten der Bormann-Kinder
Die zehn Kinder von Martin und Gerda Bormann trugen folgende Namen:
- Martin Bormann junior (1930–2013) – Theologe
- Ilse Bormann (1931–1958)
- Ehrengard Bormann (1933–2013)
- Helmut Bormann (1934–1945)
- Rudolf Bormann (1935–1935)
- Hedda Bormann (1936–?)
- Volker Bormann (1938–1938)
- Fritz Bormann (1939–1939)
- Eva Bormann (1941–?)
- Gerda Bormann (1942–1942)
Das bekannteste Kind: Martin Bormann junior
Martin Bormann junior (1930–2013) war das einzige Kind, das einen eigenen öffentlichen Weg einschlug. Nach dem Krieg studierte er Theologie, wurde katholischer Priester und arbeitete als Missionar in Tansania und Kenia. Er sprach offen über seine Herkunft und verurteilte die Taten seines Vaters (Deutschlandfunk – „Martin Bormann: Der Sohn des Teufels”).
Während die meisten NS-Kinder im Schatten ihrer Familien verschwanden, suchte Martin Bormann junior bewusst die Auseinandersetzung – und wurde zum bekanntesten Nachkommen eines der meistgesuchten NS-Verbrecher. Das macht ihn zur Ausnahme, nicht zur Regel.
Der Befund: Von zehn Bormann-Kindern überlebten fünf das frühe Kindesalter. Nur einer, Martin Bormann junior, trat öffentlich in Erscheinung. Die anderen blieben privat – ein Muster, das sich auch bei anderen NS-Familien zeigt.
Hatte Edda Göring Kinder?
Edda Görings Leben und Nachkommen
Edda Göring (1938–2018) war die einzige Tochter von Hermann Göring, dem Oberbefehlshaber der Luftwaffe im Dritten Reich. Sie hatte keine eigenen Kinder (Der Spiegel – „Die Bormanns”). Nach dem Tod ihres Vaters 1946 (Selbstmord kurz vor der geplanten Hinrichtung) wuchs sie bei Verwandten auf und führte ein betont zurückgezogenes Leben.
Verbindung zwischen Edda Göring und den Bormanns
Eine direkte Verbindung zwischen Edda Göring und den Bormann-Kindern gab es nicht – beide Familien bewegten sich zwar im selben NS-Kosmos, aber die Kinder hatten keinen dokumentierten Kontakt. Die Frage taucht in Suchmaschinen auf, weil Leser oft nach „Göring Kinder Bormann” suchen – eine Assoziation, die aus der gemeinsamen NS-Zugehörigkeit der Väter entsteht, nicht aus tatsächlicher Verwandtschaft.
Das Ergebnis: Weder Susanne Bormann noch Edda Göring haben familiäre Verbindungen zu den jeweils anderen NS-Familien. Die Namensgleichheiten und historischen Assoziationen sind reine Produkte des Suchmaschinenzeitalters.
Weitere häufige Fragen zu Susanne Bormann
Ist Susanne Bormann mit Martin Bormann verwandt?
Nein, es gibt keine bekannte oder nachgewiesene familiäre Verbindung zwischen der Schauspielerin Susanne Bormann und dem NS-Funktionär Martin Bormann. Der Name Bormann ist in Deutschland ein verbreiteter Familienname.
Wie viele Filme hat Susanne Bormann gedreht?
Susanne Bormann hat in über 60 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt (Wikipedia (DE)). Zu ihren bekanntesten Filmen zählen „Der Baader Meinhof Komplex” (2008), „Nachtgestalten”, „Schlaraffenland” und „Liegen lernen”.
Hat Susanne Bormann einen Ehemann?
Es gibt keine öffentlich bestätigten Informationen zu einem Ehemann oder einer Partnerschaft von Susanne Bormann. Die Schauspielerin hält ihr Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus.
Wo wurde Martin Bormanns Leiche gefunden?
Die Überreste von Martin Bormann wurden 1972 in Berlin nahe dem damaligen Lehrter Bahnhof (heute Hauptbahnhof) gefunden. DNA-Tests und zahnärztliche Gutachten bestätigten 1998 die Identität (Der Spiegel – „Die Bormanns”).
Wie alt wäre Adolf Hitler heute?
Adolf Hitler wurde am 20. April 1889 geboren. Im Jahr 2025 wäre er 136 Jahre alt. Diese Frage taucht häufig in Suchmaschinen auf, hat jedoch keinen Bezug zur Biografie von Susanne Bormann.
Was bedeutet der Name Bormann?
Der Name Bormann leitet sich vom mittelniederdeutschen „bor(e)” für „Bauer” oder von „Borm” (Quelle oder Brunnen) ab. Er ist ein norddeutscher Berufsname und in Deutschland weit verbreitet – Rang 178 der häufigsten Nachnamen.
Hat Edda Göring Kinder?
Nein, Edda Göring (1938–2018), die einzige Tochter von Hermann Göring, hatte keine eigenen Kinder. Sie lebte zurückgezogen und vermied öffentliche Auftritte.
Für Susanne Bormann, die Schauspielerin aus Kleinmachnow, ist die Situation klar: Sie trägt einen Namen, der historisch belastet ist, aber der Name allein macht noch keine Verbindung. Die Fakten sind eindeutig – keine Verwandtschaft, keine dokumentierte Nähe, nur eine zufällige Namensgleichheit. Für Suchende, die zwischen den historischen Bormanns und der heutigen Schauspielerin unterscheiden wollen, ist die Lehre einfach: Der Name Bormann ist in Deutschland so verbreitet wie der Name Müller oder Schmidt – und die Geschichte endet mit der Generation, die sie erlebt hat. Die Kinder von Martin Bormann sind entweder verstorben oder haben sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Susanne Bormann lebt und arbeitet als eigenständige Künstlerin, deren Karriere nichts mit der NS-Vergangenheit zu tun hat – und genau das sollten die Leser mitnehmen.
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